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DIMAT Services Telefontipp Nummer 05
- Nummer 5 lebt! - Wenn der Computer sich unterhalten will Bei einem Telefonanruf treffen Sie auf zwei unterschiedliche Arten von IVR-Systemen. Die einen empfangen ihre Befehle durch erzeugte Tonsignale - diese steuern sie mit der Tastatur Ihres Telefons - und die anderen werden durch Ihre Sprachbefehle gesteuert. Damit Ihre Anrufer ein leichtes und angenehmes Erlebnis haben sind folgende Regeln wichtig: 1. Achten Sie auf kurze Wege Stellen Sie Ihrem Anrufer kurze
Wege zur Verfügung. Das bedeutet die Menüauswahl sollte max. 3 Punkte
enthalten und dann soll Ihr Kunde die 1. Taste drücken müssen, damit
sein Aufmerksamkeitspegel erhalten bleibt. Nach dem 1. Tastenbefehl wieder
max. 3 Punkte zur Auswahl – das Gesamte höchstens 3 x Wiederholen.
So dass Ihr Kunde maximal 3 Tasten drücken muss. Geben Sie Ihrem Anrufer gleich
beim ersten Menü die Möglichkeit seine Sprache auszuwählen,
damit er nicht jeden Punkt in zwei oder gar drei Sprachen hören muss.
Geben Sie Ihrem Kunden die Möglichkeit
als letzten Punkt im 1. Menü eine Taste für Sonstiges zu drücken.
Immer wieder kommt es vor, dass Kunden mit einem Anliegen anrufen, welches
bei Ihrem Menüangebot nicht aufgeführt wird. Ein „Bitte drücken
Sie die Vier, wenn Sie andere Wünsche an uns haben“ hilft Ihnen,
die „sonstigen“ Anrufer zu kanalisieren. Ansonsten drückt
er irgendeine Taste, was für beide Seiten unangenehm ist. Wenn Ihr Kunde in eine Warteschleife kommt – sagen Sie ihm wo er steht. Sind noch 10 vor ihm oder ist er gleich dran? Wenn Sie wissen, dass Ihre Warteschleifen länger sind, fordern Sie ihn auf, sich für eine Möglichkeit zu entscheiden: „Sie haben jetzt die Möglichkeit den nächsten freiwerdenden Platz zu nutzen oder uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzurufen.“ Wenn Sie wissen dass die Warteschleife nur zu bestimmten Zeiten sehr lang ist bieten Sie doch folgende Wahlmöglichkeit an: „Sie haben jetzt die Möglichkeit den nächsten freiwerdenden Platz zu nutzen oder eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen, wir rufen Sie so bald als möglich zurück“ 5. IVR-Wächter Ernennen Sie einen Mitarbeiter
zum IVR-Wächter. Dieser sollte in regelmäßigen Abständen
als Anrufer von draußen Ihr System testen. Denn Sie sind meist der Letzte
der erfährt wenn etwas nicht funktioniert. Und nichts bringt einen Anrufer
mehr auf die Palme, als wenn er mitten in der Bedienung aus der Leitung fliegt.
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